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Peaches Geldof starb unter Heroin-Einfluss wie ihre Mutter. Doch damit ist das Rätsel um den Tod von Bob Geldofs Tochter nicht gelöst. War es wirklich eine Überdosis, die sie tötete? Und woher kamen die Drogen?
05.05.2014 um 15:30 Uhr von LandeszeitungLondon (dpa) - Es schien, als habe Peaches Geldof ihr Leben endlich im Griff. Glücklich verheiratet, Familienidylle mit den Söhnchen, die sie über Soziale Netzwerke mit der Welt teilte. Keine Schlagzeilen mehr über angebliche Drogen-Eskapaden, dafür Artikel in der Zeitschrift 'Mother & Baby'.
Doch der Schein hat getrogen. Wie der Bericht der Gerichtsmedizin in der englischen Grafschaft Kent am Donnerstag zeigte, hat die 25-jährige Tochter von Altrocker Bob Geldof (62) kurz bevor sie starb zu Heroin gegriffen. Das habe wahrscheinlich eine Rolle bei ihrem Tod gespielt, sagten die Ermittler. Sie wollen jetzt herausfinden, woher die Drogen kamen. Britische Medien rätselten am Freitag, ob jemand das Haus gereinigt hat, bevor die Spürhunde kamen - denn die erschnüffelten nichts.
Warum nahm Peaches Geldof überhaupt Heroin, wo sie doch ihren gerade einjährigen Sohn in ihrer Obhut hatte? Freunden zufolge soll sie seit der Geburt ihrer Kinder nichts mehr genommen haben, schreibt die 'Times'. Das Risiko einer versehentlichen Überdosierung könne damit noch gestiegen sein.
Die 25-Jährige sei in jüngster Zeit geradezu 'besessen' gewesen vom Drogentod ihrer Mutter, hieß es in der 'Times' weiter. Paula Yates, Moderatorin, Musikjournalistin und gegen Ende ihres Lebens zunehmend verstört, war im Jahr 2000 mit 41 Jahren an einer Überdosis Heroin gestorben. Vermutlich ein Versehen, stellte die Gerichtsmedizin fest. Peaches' Halbschwester Tiger Lilly, damals vier Jahre alt, war dabei. Die Parallele ist frappierend: Auch Peaches konsumierte vor ihrem Tod Heroin, auch sie hatte eines ihrer Kinder bei sich.
Der Tod ihrer Mutter hat Peaches Geldof als damals Elfjährige traumatisiert: 'Ich erinnere mich an den Tag, als meine Mutter starb, und es ist immer noch schwer, darüber zu reden', sagte sie 2012 der Zeitschrift 'Elle'. Das Foto von sich als Kleinkind und Mutter Paula, dass sie noch am Tag vor ihrem Tod auf Instagram postete, passt ins Bild.
Ein Ermittler berichtete, was sich am 7. April abgespielt hatte: Ehemann Thomas Cohen war demnach mit dem älteren der beiden Söhne, dem etwa zweijährigen Astala, bei seinen Eltern. Phaedra, ein Jahr alt, blieb in Kent bei der Mutter. Noch am Vorabend hatte Cohen mit seiner Frau telefoniert. 'Alle Freunde und Angehörigen, die in dieser Zeit Kontakt mit Peaches hatten, beschrieben, dass sie normal wirkte und Pläne für die Zukunft machte', sagte der Polizist.
Am nächsten Morgen erreichte Cohen seine Frau nicht mehr und fuhr mit seiner Mutter und dem Sohn nach Hause. Dort lag Peaches in einem Gästezimmer an der Bettkante, ein Bein hing runter, eindeutig tot - so schildert es der Polizeibericht. Cohen rief seine Mutter, sie fanden den kleinen Phaedra im Haus.
Der Fall weckt Erinnerungen an den Oscar-Preisträger Philip Seymour Hoffman, der Anfang Februar mit einer Nadel im Arm starb. Während Politiker in den USA vor einer 'Heroin-Krise' in ihrem Land warnen, konstatiert der jüngste Drogenbericht der britischen Regierung: Der Anteil Erwachsener, die Heroin nehmen, sei gleichbleibend gering. Vielleicht wird die gerichtliche Untersuchung Antworten bringen, eine Anhörung ist für den 23. Juli angesetzt.
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